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Systemhaus Erdmann Blog - [Systemhaus Erdmann]
Android-Nutzer aufgepasst: Sicherheitsforscher sind auf 215 Fake-Apps gestoßen, die sich als ein Spiel oder dessen Hilfstools ausgeben. Diese betrügerischen Apps haben mit dem Spiel des eigentlichen Entwicklers Niantic nichts zu tun. Die Betrüger wollen Daten abziehen und Premium-SMS versenden, um sich selbst zu bereichern.

RisklQ entdeckte mehr als 21 App Stores für Android Geräte, darunter auch Google Play.
Apple Geräte sind anscheinend nicht von derartigen Fake-Apps bedroht.

pokémon app „Pokémon Go Ultimate“-App verschlüsselt Smartphones

Wie ESET herausgefunden hat, unterbindet die App den Zugriff auf Geräte mittels eines Sperrbildschirms. Dieser verschwinde selbst nach einem Neustart nicht.

Erst nachdem Betroffene den Akku des Gerätes entfernt und wieder eingesetzt haben, konnte man den Sperr-Bildschirm umgehen. Aber selbst dann verrichte die App im Hintergrund ihr Werk und klickt vom Nutzer unbemerkt auf Porno-Werbung.
Erst der Weg über den Anwendungsmanager soll die App komplett entfernen.



Nicht das erste Mal

Bereits zum Start des Spiels vor rund zwei Wochen gab sich ein Trojaner als offizielle Pokémon Go-App aus. Da der genaue Titel der App zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt war, luden sich zahlreiche Pokémon-Fans die Fake-App im Google Play Store herunter. Der DroidPack-Trojaner kann im schlimmsten Fall ein Android-Smartphone fernsteuern.


Fallen Sie nicht darauf rein

Seien Sie immer auf der Hut. Unter anderem können Kommentare von Usern die bereits einen Download eingegangen sind nützliche Hinweise auf Gefahren geben.
Zudem sollte man sich die Anbieter der Apps genauestens ansehen: als legitim gelten Pokémon-Apps von Niantic Inc. und The Pokémon Company.


Aufgrund der Professionalisierung der Cyberkriminellen, nehmen die Angriffe auf Informationstechnik stetig zu. Neben der Internetkriminalität steigt auch die Anzahl von Cyber-Attacken. Deren Ziele liegen zum Teil in der Sabotage und Spionage. Angreifer können politisch motiviert handeln, ihre Finanzlage mit Betrug aufbessern oder wahllos auf Zerstörung aus sein. Dabei liegen aktuelle Angriffsvektoren häufig bei mobilen Datenträgern und manipulierten Dokumenten. Die Gefahr dabei wird leider häufig auf die leichte Schulter genommen. Grade bei dem mobilen Alleskönner Smartphone wächst das Risiko stetig.