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IT Sicherheit · Automatisierter Pentest

Hacktor – der automatisierte Pentest

Hält Ihre IT einem Angriff wirklich stand? Hacktor prüft Ihre Systeme aus der Sicht eines Angreifers – automatisiert, wiederholbar und über alles hinweg, was eine IP-Adresse hat. Wir werten die Ergebnisse für Sie aus und schließen die Lücken.

Monatlich
statt einmal im Jahr
Alles mit IP
Server, Clients, NAS, Drucker
Made in Germany
Plattform aus Jena
Kurz beantwortet

Hacktor ist die Pentest-Komponente der deutschen Cybersecurity-Plattform Enginsight. Als Enginsight-Partner setzen wir sie für Sie ein: Ein Testagent läuft in Ihrem Netz, greift die von Ihnen freigegebenen Ziele kontrolliert an – Portscan, CVE-Abgleich, Passwort-Bruteforce, Prüfung auf Fehlkonfigurationen – und liefert einen Bericht mit konkreten Handlungsempfehlungen. Weil der Test automatisiert läuft, ist er wiederholbar statt einmalig.

Warum automatisiert

Ein Test im Jahr sagt wenig über den Rest des Jahres

Ein manueller Penetrationstest ist gründlich und findet Angriffswege, auf die keine Software kommt. Sein Problem ist die Haltbarkeit: Er beschreibt einen Zustand an einem Tag. Zwei Wochen später ist ein Server dazugekommen, eine Freigabe geöffnet, ein Update ausgeblieben – und das Ergebnis stimmt nicht mehr.

Der automatisierte Pentest schließt genau diese Lücke. Er kostet pro Durchlauf keinen zusätzlichen Aufwand und kann deshalb monatlich laufen. Er prüft konsequent alles, was erreichbar ist – auch die Geräte, die in keiner Dokumentation stehen: den Drucker im Lager, die Kamera am Tor, das NAS in der Buchhaltung.

„Angreifer scannen Ihr Netz monatlich. Warum tun Sie es nur einmal im Jahr?"
Was Hacktor tut

Fünf Phasen, wie ein echter Angriff

Der Testagent geht denselben Weg, den ein Angreifer nimmt – nur dokumentiert und in einem Zeitfenster, das Sie festlegen.

01
Information Gathering

Zuerst wird gesammelt, was von außen und von innen überhaupt sichtbar ist: offene Ports, Dienste, HTTP-Header, Webanwendungen, SSH, RDP, VNC, Telnet, SNMP und mDNS. Genau dieses Bild macht sich auch ein echter Angreifer, bevor er den ersten Versuch startet.

02
CVE-Scanning

Die erkannte Software wird gegen die Datenbank bekannter Sicherheitslücken abgeglichen. Ergebnis ist eine Liste konkret betroffener Systeme statt einer allgemeinen Warnung – auf Wunsch mit hinterlegten Zugangsdaten, was die Treffgenauigkeit deutlich erhöht.

03
Service Bruteforce

Gefundene Dienste werden mit Benutzernamen- und Passwortlisten angegriffen: SSH, RDP, FTP, SMB, SNMP, HTTP-Anmeldungen sowie Datenbanken wie MySQL, MS SQL, PostgreSQL, MariaDB, MongoDB und Redis. Wo ein Standardpasswort noch steht, fällt es hier auf.

04
Service Discovery

Die Dienste werden auf typische Fehlkonfigurationen geprüft – schwache SSL/TLS-Einstellungen, fehlende Authentifizierung, zu weite Zugriffsrechte, unsichere HTTP-Header. Das sind die Lücken, die kein Hersteller patchen kann, weil sie hausgemacht sind.

05
Custom Scripts

Für Sonderfälle ergänzen wir eigene Prüfungen in Python, Ruby oder Bash – etwa für Branchensoftware, Maschinensteuerungen oder interne Vorgaben, die kein Standardtest kennt.

Testbereiche

Was geprüft wird

Ziel ist alles, was im Netz erreichbar ist – einzelne IP-Adressen, ganze Bereiche oder das automatisch erfasste Inventar.

Server & Virtualisierung

Windows- und Linux-Server, Hosts und virtuelle Maschinen – von innen wie von außen.

Netzwerk & Firewall

Router, Switches, VPN-Endpunkte und Firewall-Regeln auf tatsächliche Wirkung geprüft.

Arbeitsplätze

Clients und Notebooks, inklusive Diensten, die dort niemand vermutet.

Webanwendungen

Portale, Shops und Kundenbereiche auf webbasierte Angriffe getestet.

NAS & Speicher

Netzwerkspeicher gehören zu den am häufigsten angegriffenen Geräten im Mittelstand.

Alles mit IP-Adresse

Drucker, Kameras, Telefonanlagen, Zeiterfassung, Gebäudetechnik – auch die vergessenen Geräte.

So läuft es ab

In fünf Schritten zum Ergebnis

Der Aufwand auf Ihrer Seite beschränkt sich auf die Freigabe der Ziele und das Gespräch über die Ergebnisse.

01
Ziele festlegen

Gemeinsam bestimmen wir Umfang, Intensität und Zeitfenster – empfindliche Systeme werden bewusst ausgenommen oder nur passiv geprüft.

02
Agent ausrollen

Der Testagent wird in Ihrem Netz bereitgestellt. Ein Zugang von außen ist dafür nicht nötig.

03
Testlauf

Der Pentest läuft im vereinbarten Fenster – automatisiert, protokolliert und ohne Handarbeit auf Ihrer Seite.

04
Auswertung

Wir gehen den Bericht durch, sortieren Fehlalarme aus und übersetzen die Funde in eine Maßnahmenliste nach Dringlichkeit.

05
Beheben & nachtesten

Wir schließen die Lücken – und der nächste Lauf belegt schwarz auf weiß, dass sie geschlossen sind.

Im Vergleich

Automatisierter und manueller Pentest

KriteriumManueller PentestHacktor – automatisiert
HäufigkeitEin- bis zweimal jährlichMonatlich oder öfter
AbdeckungAusgewählte SystemeAlle erreichbaren Ziele
TiefeKreative AngriffswegeDefinierter Testkatalog
VerlaufEinzelne MomentaufnahmenVergleich über die Zeit
Kosten je DurchlaufProjektaufwandIn der Monatspauschale enthalten

Wir empfehlen die Kombination: Hacktor für die laufende Kontrolle, ein manueller Penetrationstest in größeren Abständen für die Tiefenprüfung.

Ihre Vorteile

Warum der automatisierte Pentest

Wiederholbar statt einmalig

Ein Test im Jahr beschreibt einen Zustand, den es zwei Wochen später nicht mehr gibt. Automatisiert wird monatlich geprüft.

Verlauf statt Momentaufnahme

Jeder Lauf wird mit dem vorigen verglichen. Sie sehen, ob Ihre Maßnahmen wirklich gewirkt haben.

Nachweis für NIS2 & Versicherer

Regelmäßige, dokumentierte Prüfung ist genau das, was Auditoren und Cyberversicherer sehen wollen.

Wir werten aus, nicht Sie

Sie bekommen keine 200-seitige Rohliste, sondern eine priorisierte Maßnahmenliste in verständlicher Sprache.

Ehrlich gesagt

Was ein automatisierter Pentest nicht leistet

Hacktor prüft technisch. Er ruft niemanden an und gibt sich nicht als IT-Abteilung aus – Social Engineering, der in der Praxis häufigste erfolgreiche Angriffsweg, bleibt außen vor. Dafür gibt es die Awareness-Kampagne.

Er ersetzt auch keine laufende Angriffserkennung. Ein Test zeigt, wo Türen offen stehen; ob gerade jemand hindurchgeht, sieht das Managed SOC. Und er ersetzt kein Backup – die Frage, wie schnell Sie nach einem erfolgreichen Angriff wieder arbeiten, beantwortet Managed Backup.

Was er dagegen zuverlässig leistet: Er findet die bekannten, längst behebbaren Lücken, über die die überwiegende Mehrheit der Angriffe im Mittelstand tatsächlich läuft.

Wie sicher ist Ihre IT heute?

Wir stimmen Ziele und Zeitfenster mit Ihnen ab, lassen den ersten Lauf durchlaufen und besprechen die Ergebnisse gemeinsam. Erstreaktion unter 1 Stunde in der Servicezeit Mo–Do 8–17 Uhr, Fr 8–16 Uhr.

Häufige Fragen

Hacktor – Fragen & Antworten

Was ist der Unterschied zwischen Hacktor und einem klassischen Penetrationstest?+
Ein klassischer Penetrationstest ist eine Momentaufnahme durch Spezialisten, die auch kreative Angriffswege finden, die keine Software kennt. Hacktor prüft dieselbe Infrastruktur automatisiert und beliebig oft – dafür entlang eines definierten Testkatalogs. Beides ergänzt sich: der manuelle Test in die Tiefe, der automatisierte in die Fläche und in die Wiederholung.
Wie oft sollte der automatisierte Pentest laufen?+
Für die meisten Unternehmen ist ein monatlicher Lauf sinnvoll, ergänzt um einen Sonderlauf nach größeren Änderungen an Netz, Servern oder Freigaben. Weil kein Aufwand pro Durchlauf entsteht, ist häufiger testen hier keine Kostenfrage.
Kann der Test unsere Systeme lahmlegen?+
Die Prüfungen laufen in einem abgestimmten Zeitfenster, und wir legen vorab fest, welche Ziele mit welcher Intensität geprüft werden. Empfindliche Systeme – Maschinensteuerung, medizintechnische Geräte – nehmen wir bewusst aus oder testen sie nur passiv. Vollständig ausschließen lässt sich eine Reaktion nie, deshalb wird das Vorgehen vorher schriftlich vereinbart.
Was genau wird geprüft?+
Alles, was eine IP-Adresse hat: Server, Clients, Firewalls, NAS, Drucker, Kameras, Telefonanlagen und Webanwendungen. Geprüft werden offene Dienste, bekannte Sicherheitslücken (CVE), schwache oder Standardpasswörter, unsichere Verschlüsselung und typische Fehlkonfigurationen.
Brauchen wir dafür einen Internetzugang von außen?+
Nein. Der Testagent läuft in Ihrem Netz und prüft von innen – genau die Perspektive eines Angreifers, der bereits einen Fuß in der Tür hat. Zusätzlich prüfen wir Ihre von außen erreichbaren Systeme aus dem Internet.
Hilft das bei NIS2 oder einer Cyberversicherung?+
Ja. Beide verlangen nachweisbare, wiederkehrende Prüfung der eigenen Systeme. Die Berichte aus jedem Lauf sind genau dieser Nachweis – inklusive Verlaufsvergleich, der zeigt, dass Lücken tatsächlich geschlossen wurden.
Was kostet der automatisierte Pentest?+
Abgerechnet wird nach Anzahl der geprüften Ziele als Monatspauschale, inklusive Auswertung durch uns. Damit liegt er deutlich unter den Kosten eines jährlichen manuellen Tests und ersetzt diesen für die laufende Kontrolle – nicht für die Tiefenprüfung.
Passend dazu

Der automatisierte Pentest gehört zu unserem Leistungsbereich IT-Sicherheit. Die Einordnung in ein Gesamtbild liefert das IT-Sicherheitsaudit, die Tiefenprüfung der Penetrationstest. Gefundene Lücken schließen wir über Managed Firewall, Managed Client und Managed Server; laufend überwacht wird mit dem Managed SOC. Für den Nachweis gegenüber Auftraggebern und Behörden ist das NIS2-Audit der passende Rahmen.