Sophos XGS Firewall
Welches Modell zu Leitung und Nutzerzahl passt, was TLS-Inspektion an Leistung kostet und wer danach das Regelwerk pflegt – von Sophos Gold Partner Systemhaus Erdmann.
Die Sophos XGS ist die aktuelle Firewall-Baureihe von Sophos und ersetzt die ausgelaufenen UTM-/SG-Modelle. Systemhaus Erdmann aus Solingen wählt das Modell anhand von Leitungsbandbreite, Nutzerzahl und geplanter TLS-Inspektion aus, baut das Regelwerk vorab auf, schaltet in einem Fenster außerhalb der Betriebszeit um und übernimmt anschließend Firmware, Regeln und Lizenzen. Gekoppelt mit Intercept X isoliert die XGS auffällige Geräte selbstständig im Netz.
Eine Firewall ist so gut wie ihr Regelwerk – nicht wie ihr Datenblatt
Die meisten Firewalls, die wir übernehmen, sind technisch in Ordnung. Was fehlt, ist Ordnung im Regelwerk: Freigaben für Server, die es nicht mehr gibt, Portweiterleitungen aus einem Projekt von 2019, Ausnahmen ohne Notiz, warum sie angelegt wurden.
Bei der XGS achten wir deshalb auf zwei Dinge gleichzeitig: die richtige Baugröße – damit die Leistung auch mit aktiver TLS-Inspektion reicht – und ein Regelwerk, das man in zwei Jahren noch versteht.
Der zweite Grund für XGS ist die Kopplung mit dem Endpoint-Schutz: Ein Rechner, auf dem Intercept X anschlägt, wird von der Firewall isoliert. Diese Automatik muss eingerichtet und getestet werden, sonst bleibt sie ein Häkchen in der Konsole.
Wonach wir die Baugröße festlegen
Symmetrische Glasfaser oder Kabelanschluss, ein Standort oder mehrere, VPN-Tunnel zu Werk, Lager oder Homeoffice – das bestimmt den Durchsatz, den die Firewall tatsächlich leisten muss.
Nicht die Mitarbeiterzahl zählt, sondern wer gleichzeitig aktiv ist – inklusive Maschinen, Kassen, Zeiterfassung und allem, was dauerhaft nach Hause telefoniert.
Der Posten mit dem größten Leistungshunger. Wenn Inspektion vorgesehen ist, rechnen wir sie von Anfang an ein statt später eine Nummer nachzukaufen.
Fertigung, Verwaltung, Gäste-WLAN und Fernwartung getrennt zu führen kostet Regeln und Schnittstellen – auch das gehört in die Auswahl.
Für Betriebe, die ohne Netz stillstehen: zwei Geräte im Cluster oder ein zweiter Internetzugang mit automatischer Umschaltung.
Welche Module Sie wirklich brauchen – und welche im Angebot stehen, weil sie sich gut verkaufen. Wir sagen, was Sie streichen können.
Was sich mit einer betreuten XGS ändert
| Kriterium | Typische Ausgangslage | Mit Systemhaus Erdmann |
|---|---|---|
| Regelwerk | gewachsen, undokumentiert, niemand traut sich zu löschen | gesichtet, dokumentiert, Altlasten abgeschaltet |
| Verschlüsselter Verkehr | Filter greifen nur beim Ziel, nicht beim Inhalt | TLS-Inspektion mit gepflegten Ausnahmen |
| Auffällige Geräte | Meldung im Postfach, Reaktion am nächsten Werktag | Firewall isoliert das Gerät automatisch |
| Fernzugriff | VPN mit Zugang zum gesamten Netz | ZTNA je Anwendung und Person |
| Firmware | wird verschoben, weil niemand die Nebenwirkung kennt | Wartungsfenster mit Rückfallplan |
| Lizenzen | Ablauf fällt auf, wenn Funktionen ausfallen | Verlängerung mit Vorlauf angekündigt |
Vom alten Gerät zur laufenden XGS
Leitung, Segmente, aktive Regeln, VPN-Verbindungen und Lizenzstand aufnehmen. Ergebnis ist eine Liste, was bleibt und was entfällt.
Die neue XGS wird bei uns konfiguriert, Regelwerk übertragen, Kopplung mit Intercept X eingerichtet und geprüft.
Außerhalb Ihrer Betriebszeit, mit Checkliste und dem alten Gerät als Rückfallebene. Danach begleiteter Betrieb in den ersten Tagen.
Firmware, Signaturen, Regeländerungen, Auswertung der Meldungen und Lizenzverlängerung übernehmen wir dauerhaft.
Welche Funktionen im Mittelstand tatsächlich zum Einsatz kommen
Die XGS kann deutlich mehr, als die meisten Betriebe brauchen. Diese vier Bereiche sind es, die in der Praxis den Unterschied machen – alles andere entscheiden wir gemeinsam gegen den Aufwand.
Wenn noch eine UTM oder SG im Schrank steht
Die alten Baureihen sind ausgelaufen. Solange sie läuft, funktioniert sie – neue Funktionen, aktuelle Erkennung und Support gibt es aber nicht mehr. Der Umstieg auf XGS ist deshalb keine Frage von ob, sondern von wann und wie geordnet.
Wir empfehlen, das Regelwerk bei dieser Gelegenheit nicht eins zu eins zu übernehmen, sondern zu sichten: Was ist noch in Gebrauch, was war ein Provisorium, welche Freigabe gehört zu einem Dienstleister, der längst nicht mehr für Sie arbeitet? Der Aufwand fällt einmal an – die Übersicht bleibt.
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