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Mittwoch, 12 Juni 2019 13:10

Smart Home sammelt permanent Daten

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Smart Home sammelt permanent Daten


Nach aktuellen Plänen des Innenministeriums sollen künftig Daten, die via Smart Home ( Alexa & co.) gesammelt werden, vor Gericht verwendet werden. Politiker rechnen hier mit starkem Widerstand von Datenschützern – es wird von einem „Schnüffelstaat“ geredet.
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Das solche Daten durchaus bei der Verbrechensaufklärung von Nutzen sein können, klingt zunächst sehr sinnvoll, aber wo wird hier noch eine Grenze gezogen? Durchaus ist es möglich, dass die gesammelten Daten in falsche Hände gelangen könnten zum Beispiel bei einem Regierungswechsel?! Für die Privatsphäre ist ein überwachender Staat ein Risiko. Wenn der Staat die Daten zur Verbrechensaufklärung nutzt, wie sieht es damit aus, wenn andere „nachrücken“ möchten? So könnten irgendwann Versicherungen oder die Schufa mehr über den eigenen Lebensstil erfahren als gewünscht ist.



Die aktuelle Sachlage befindet sich zunächst einmal in Diskussion. Es ist noch absolut unklar, ob die Daten aus einem Smart Home für solche Zwecke benutzt werden dürfen. Grundsätzlich sollte man bei Siri, Alexa und Cortana immer im Kopf haben, dass diese Systeme mit einem Mikrofon ausgestattet sind. Wie wäre ein Gesetz, dass Leute dazu zwingt, Mikrofone im Haus zu haben, für den Fall dass in naher Zukunft ein Verbrechen untersucht werden muss? Alles was gesagt, bestellt, gesunden und gestritten wird, wird aufgenommen.

Wer mit dem Internet verbundene Smart Home Geräte nutzt, hinterlässt digitale Spuren. Jede Art von „Spur“ ist für Ermittler interessant.
 
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